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Mountainbiken rund um Wien

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.WegPunkte___________

Bergsteiger-Zitate

H. C. Artmann
Wer sich in wäldern trifft, der riecht nach laub und waben, nach beeren und nasser haut: seine abendmahlzeiten bestehen aus sonnenuntergängen. Eine nachtigall durchsingt ihre mittlere luft.
Hans Kammerlander

Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist - denn vorher gehörst du ihm.

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Umzukehren und abzusteigen ist eine der schwierigsten Entscheidungen in den Bergen. Vielleicht die schwierigste überhaupt. Ich habe lange gebraucht, bis ich das gelernt habe.

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Wichtig ist, dass du dich wohlfühlst, dass du die Natur um dich herum spürst - dann macht Bergsteigen unheimlich glücklich.

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Verliere nie den Rest deiner Kindheit, das Lockere. Dann nämlich gehören die Berge dir, sonst gehörst du ihnen.

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Oben, in der extremen Höhe, überkommt einen große Gleichgültigkeit. Die Angst vor dem Tod schwindet wie die Angst vor exponierten Lawinenhängen.

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Jeder Gipfel ist in Wirklichkeit nur ein Umweg zur nächsten Kneipe.
Hans Schwanda
Die größte Kunst beim Bergsteigen ist, dass man dabei auch alt wird.
Harald Berger
Es ist das Abenteuer im Kopf, das mich reizt.
Harry Muré
Das Bergsteigen lässt sich nicht mit pathetischen Floskeln etikettieren, bestimmt nicht mit "Eroberung des Unnützen". Im Gegenteil, der Alpinismus ist gerade eine der nütztlichsten Aktivititäten, die der Mensch sich zugelegt hat. Kaum eine andere Beschäftigung bietet ihm die Möglichkeit, seine seelische und körperliche Dynamik so wirksam und direkt zur Geltung zu bringen. (aus: "Jeanne Immink")
Heimito von Doderer
Der Wienerwald ist eine nicht unbedenkliche Landschaft. Alles leichtgeschwungen und duftig einteilend. Aber dahinter lauert eine gewisse Schwere, die Schwere der Wehmut, eine Gefahr auch für gesunde Menschen; ja, für die erst recht.
Heini Holzer
Meine Spur ziehe ich am liebsten, wohin keine andere führt. Ich kann zurückblicken und sie beurteilen, was ich sonst nicht könnte, weil sie sich durch die vielen anderen verlieren würde.
Auch mein Leben will ich unter Kontrolle haben. Darum gehe ich einen eigenen Weg, dem nicht jeder folgt.
Heinrich Harrer

Wenn ich die Zivilisation hinter mir lasse, fühle ich mich sicher.

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Die Frage, warum man etwas Ungewöhnliches unternimmt, stellt sich gar nicht. Die Begründung könnte ganz einfach die Lust am großen Abenteuer sein.

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Ich habe gelernt, jeden Tag wie ein Geschenk zu genießen. Was dann unabwendbar geschieht, kann ich nur mit Ruhe und Vertrauen abwarten.

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Um die Berge herumgehen ist genauso wichtig, wie auf deren Gipfel zu steigen.

Henry David Thoreau

Es gab Zeiten, in denen ich es nicht über mich brachte, die Schönheit des Augenblicks irgendeiner Arbeit zu opfern, ob sie nun geistiger oder handwerklicher Natur war. Ich lasse meinem Leben gern einen weiten Spielraum.

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Der Weise ist ruhig, niemals rastlos oder ungeduldig. Er verweilt jeden Augnblick dort, wo er gerade ist, wie manche Wanderer bei jedem Schritt ihren Körper ausruhen, während andere ihre Beinmuskeln nie entspannen, bis die angestaute Müdigkeit sie zum Anhalten zwingt.

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Es hat wenig Sinn, unsere Schritte in den Wald zu lenken, wenn sie uns nicht darüber hinaus führen.

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Wie jede Jahreszeit, die an die Reihe kommt, uns die beste scheint, so dünkt uns die Ankunft des Frühlings wie die Erschaffung des Kosmos aus dem Chaos und die Verwirklichung des goldenen Zeitalters.

Herbert Tichy

In diesem Gebirge wusste ich, dass man diesem Himmel und allem, was er bedeutet, vielleicht am ehesten nahekam, wenn sich auf sich selbst beschränkte und das winzige Stück Himmel pflegte, das in jedem von uns ist.

Ich fühle mich – das ist nur ein scheinbarer Gegensatz – gleichzeitig so großartig wie Gott und als armseliges, unbeachtetes Staubkorn.

(Auf dem Weg zum Cho Oyu, den Herbert Tichy am 19. Oktober 1954 mit Sepp Jöchler und Pasang erstbestieg)

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Auch wenn wir auf den Cho Oyu gekommen sind, so würde ich das nicht als eine extreme Leistung, sondern eher als ein harmonisches Vorwärtsdringen in zu der damaligen Zeit noch selten erreichte Höhen beschreiben. Wenn wir uns erinnern an diese Zeit, so bleibt weniger das Extreme, sondern eher die Harmonie und die Schönheit in Erinnerung - der Stunden, der Landschaft und der umgebenden Menschen.

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Berge sind für mich nicht abstrakte Ziele, an denen man seine technischen Fähigkeiten und seine körperliche Leistungskraft beweisen kann, sondern nur Teile jener großen Welt, in der ich mich so wohl fühle. Ich habe die Gipfel geliebt, wie ich einzelne Menschen liebte, als gleichwertige Teile eines größeren Ganzen.

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Es schien mir sinnlos, von den Wundern der Ferne immer nur zu träumen, ich wollte sie erleben.

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Abenteuer kommt aus dem lateinischen advenire und bedeutet Ankunft.
Damit umgrenzt es seinen ganzen Inhalt. Nach einem richtig bestandenen Abenteuer ist man angekommen: bei sich selbst.

Hermann Buhl

Ich bin mir der Bedeutung dieses Augenblicks nicht bewusst, fühle auch nichts von Siegesfreude, komme mir gar nicht als Sieger vor. Ich bin nur froh, dass ich heroben bin und all diese Strapazen vorläufig ein Ende haben; hinunter wird's schon besser gehen.
(3. Juli 1953, Nanga Parbat)

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Das Bergsteigen ist etwas Unstetes. Man geht und geht und kommt nie ans Ziel. Darin liegt vielleicht gerade der besondere Reiz. Man sucht etwas, das man doch nie findet.

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Das Schönste ist die Gipfelstunde mit einem netten Kameraden, die Gedanken noch ganz in der Wand, der man soeben entstiegen ist, und dabei schweifen die Blicke schon wieder weiter zu einem anderen Ziel.

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Was treibt eigentlich den Menschen zu diesem verwegenen Spiel? Wir leben in einer Zeit, wo jedem von uns durch gesetzliche Bestimmungen und gesellschafltiche Regelungen die Freiheit genommen ist. Man sucht einen Ausweg aus dieser Zwangsjacke der Zivilisation und flieht in die Ruhe und Abgeschiedenheit der Berge.

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Der echte Bergsteiger, auch der extremste, hat an einer leichten Tour oder an einem Spaziergang genauso seine Freude, wie er sie empfindet, wenn er sich dann wieder hart an der Grenze des Menschenmöglichen bewegt.

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Gut geschlafen, morgens Kopfweh wegen Sauerstoffmangel, bis 10 Uhr im Schlafsack, Nebel, starker Wind.

26. Juni 1957, letzte Tagebuch-Eintragung vor seinem Absturz einen Tag darauf, Chogolisa

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Extrembergsteiger sind Besessene. Sie müssen es sein. Ohne Besessenheit kann man das Ziel, das so viel Entsagung und Selbstüberwindung fordert, nicht erreichen.

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Bergsteigen ist mehr als Sport.
Es ist eine Leidenschaft.
Hildegard Knef
Ich habe ein einfaches Rezept, um fit zu bleiben: Ich laufe jeden Tag Amok.
Horace Axtell, Ältester der Nez Percé-Indianer
Es gibt viele Arten von Meditation.
Einige von uns gehen in die Berge, einige laufen an einem Fluss entlang, einige stehen auf einem Hügel.
Es gibt viele Orte, um ein wenig bei dir selbst zu sein, um der lärmenden Welt zu entkommen.
Gibt dir selbst eine Chance!
Hubert von Goisern

Die Berge ziehen mich deshalb an, weil sie etwas Unerschlossenes an sich haben. Wände, Felsen und Klüfte sind natürliche Gegebenheiten, die wir Bergsteiger akzeptieren. Keinem Bergsteiger fiele es ein, einen Felsen oder Baum wegzusprengen, der im Weg steht. Im Tal wird darüber oft nicht einmal nachgedacht. - Das möchte ich ändern.

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Wenn Berge da sind, weiß ich, dass ich da hinaufgehen kann, um mir von oben eine neue Perspektive vom Leben zu holen.

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Kennst Di aus, woaßt, wos i moan?
A Berg is nix anders wia a mords Trum Stoan.
Aba drob'n auf'm Gipfel, des sog i allemoi,
is' vui schena wie drunt'n im Toi!
Ida Steiner
Gott hat die Berge so hoch gestellt und tat damit Wunder kund. Damit nicht jeder Lumpenhund, mit denen die Täler so reichlich gesegnet, dem einsamen Wanderer hier oben begegnet!
Ines Papert
Ganz oben zu sein, die Schwierigkeiten überwunden zu haben, ohne Angst, als eine gemeinsame Leistung - das ist das beste Gefühl überhaupt.
Iranisches Sprichwort
Berg und Berg kommen nicht zusammen, aber Mensch und Mensch.
Jack London
Schon geradelt?
Also das ist was, das macht das Leben lebenswert!
Jan Rys
Übrigens: Das Bergsteigen wird durch die Existenz von Bergen sehr erschwert.
Jean Cocteau
Man muss wissen,
wie weit man
zu weit gehen darf.
Jean Jacques Rousseau

Alle Menschen werden die Wahrnehmungen machen, dass man auf hohen Bergen, wo die Luft rein und dünn ist, freier atmet und sich körperlich leichter und geistig heiterer fühlt.

***

Das Bild einer schönen Landschaft, die Stille der Einsamkeit in natürlicher Umgebung enthalten das köstliche Gut, dessen die moderne Welt dringend bedarf.
Jean Paul
Mut besteht nicht darin, dass man die Gefahr blind übersieht, sondern darin, dass man sie sehend überwindet.

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Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist und hinterlasse eine Spur.

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Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

Jean-Christophe Lafaille

Die Natur vollbringt Wunder, es liegt an mir, sie zu genießen.

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Wenn man die Berge liebt, akzeptiert man auch, dass sie die Bedingungen stellen.
Johann Gottfried Seume
Ich bin der Meinung, dass alles besser gehen würde, wenn man mehr ginge.
John Mandeville
Wenn ein Mensch sich von zu Hause auf eine Reise begibt und immer weiter geht, kommt er eines Tages an seine eigene Tür zurück.
John Muir

Tausende von erschöpften, zivilisationsmüden Menschen beginnen zu entdecken, dass der Gang in die Berge einer Heimkehr gleicht. Sie begreifen, dass die wilde Natur lebensnotwendig ist und dass Naturparks und Reservate nicht nur Schlagholz und Wasser zum Bewässern liefern, sondern wahre Quellen des Lebens sind.

Josef Ebner

Was versteht man unter einem Klettersteig?

Eine Kombination aus Baugerüst und Blitzableiter. Besonders beliebt bei herannahendem Gewitter, da sie dann oft zum Mittelpunkt faszinierender Lichterscheinungen wird, wie man sie in der Regel nur ein Mal erlebt.
Joseph von Eichendorff

Fliegt der erste Morgenstrahl
Durch das stille Nebeltal,
Rauscht erwachend Wald und Hügel:
Wer da fliegen kann, nimmt Flügel!

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Vom Grund bis zu den Gipfeln,
So weit man sehen kann,
Jetzt blüht's in allen Wipfeln,
Nun geht das Wandern an.
John Ruskin
Der Berg lacht nicht über den Fluss,
weil er tief unten ist -
und der Fluss schmäht den Berg nicht,
weil er unbeweglich ist.
J. W. von Goethe

Wohl ist alles in der Natur Wechsel, aber hinter dem Wechsel ruht ein Ewiges.

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Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen.

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Die Gebirge sind stumme Meister und machen schweigsame Schüler.

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In der lebendigen Natur geschieht nichts, was nicht in der Verbindung mit dem Ganzen steht.

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Der Geist wächst mit der Weite des Augenblicks.

Jerzy Kukuczka
Wenn ich unten bin, schaue ich zum Berg hinauf und denke mir: "Ich war oben." Dann spüre ich eine große Freude und eine angenehme Ruhe. Vielleicht empfinde ich den Mangel des Glücks intensiver als dieses selbst. Zum Beispiel in dem Augenblick, wo du zu einem Gipfel aufschaust, der dich geschlagen hat.
Joe Simpson

Meiner Ansicht nach sind die Grenzen des Kletterns nicht mehr technischer oder geographischer Natur, sondern ethischer.
Das ist es, was beim Klettern das Entscheidende sein sollte: durch Traditionen, Ethos und die Leidenschaft unseres Sports in uns selbst stärkeren Widerhall zu wecken, Echos dessen, was wir gerne sein würden.

***

Wenn man ins Tal zurückkehrt, nachdem man zwei oder drei Tage in den Bergen verbracht hatte, sieht man das Leben immer aus einer eigentümlichen Distanz ... Dinge, die zuvor wichtig erschienen, die einen besorgt und ängstlich machten, wirken auf einmal recht unerheblich. Geld, Rechnungen, Zukunftsaussichten, Sicherheit ... all das ist plötzlich irrelevant geworden.

***

Wenn der Bergsteiger sich an der unsichtbaren Grenze zwischen den Welten von Leben und Tod entlangtastet und dabei vorsichtig auf die andere Seite hinüberspäht, ist es, als wäre er unsterblich, weder am Leben noch eigentlich tot.
John Mandeville
Wenn ein Mensch sich von zu Hause auf eine Reise begibt und immer weiter geht, kommt er eines Tages an seine eigene Tür zurück.
John Muir
Going to the mountains is going home.
John Ruskin
Sonnenschein wirkt köstlich,
Regen erfrischend,
Wind aufrüttelnd,
Schnee erheiternd.
Wo bleibt da das schlechte Wetter?
Josef Kaspar
Alle, die in den Bergen Schönheit suchen, sind Sucher des Höchsten, die immer hoffen, von den Irrungen und Wirrungen der Welt den Weg auf ihrer Pilgerfahrt zu finden, der wieder dorthin führt, wo gläubige Kindheit begann.
Karl Lukan
Einen Wienerwaldkenner darf sich nur einer nennen,
der den Roßgipfel erstiegen und den Kahlenbergergrat durchklettert hat!
Kitty Calhoun
Expeditionen machten mir auch deshalb so viel Freude, weil ich mich über einige Wochen hinweg ununterbrochen auf ein einziges Ziel konzentrieren und mich alltäglichen Ärgernissen wie Autos, Telefon und Geld entziehen konnte.
Knud Rasmussen
Gebt mir Schnee, gebt mir Hunde, den Rest könnt ihr behalten.
Kofi Annan
Demut gebietend und erhebend zugleich, kaum etwas in der Natur flößt uns soviel Ehrfurcht ein wie der Anblick von Bergen.
Kreuz-Inschrift
Aui-gstiegn,
Speck g'essn,
oi'gflogn,
hien gwesn.
Kriemhild Buhl

Bergsteiger sind auch Liebhaber. Sie sehen das, was sonst keiner sieht, die Schönheit einer Linie, einer Geste, die Schönheit einer Route. Sie verfallen dem Objekt ihrer Begierde, sie kommen nicht zur Ruhe, bis sie dieses Objekt mit Händen greifen können. (Aus: Mein Vater Hermann Buhl)

***

Bergsteiger sind Künstler. Sie entdecken das Verborgene im Vorhandenen. Eine Route durch den Fels zu zeichnen ist eine Komposition aus Schwerkraft, Fantasie und Körperbeherrschung.
Lao Tse
Eine Reise von tausend Kilometern fängt mit dem ersten Schritt an.
Lawrence Durell
Das Glück beruht oft nur auf dem Entschluss, glücklich zu sein.
Leo Tolstoi
Die wichtigste Stunde in unserem Leben ist immer der gegenwärtige Augenblick,
der bedeutsamste Mensch in unserem Leben ist immer der, der uns gerade gegenübersteht,
das notwendigste Werk in unserem Leben ist stets die Liebe.
Lieh Tse (440 – 370 v. Chr.)
Des Wanderns Lust ist, dass man die Zwecklosigkeit genießt. Genüge im eigenen Selbst zu finden, das ist des Wanderns höchste Stufe.
Lino Lacedelli
Wir hatten einen Augenblick der Befriedigung - aber nicht die große Erleichterung. Dort oben ist es nicht wie in den Dolomiten, wo man nach einer Tour tief durchatmen kann. Unsere ganze Besorgnis galt dem schwierigen Abstieg.
(Nach der K2-Erstbesteigung am 31. 7. 1954)
Lucille Ball
Ich glaube, es ist wesentlich wichtiger zu wissen, was man nicht kann, als zu wissen, was man kann.
Ludwig II von Bayern
Für zahllose Menschen wird eine Zeit kommen, in der sie sich nach einem Lande sehnen und zu einem Fleck Erde flüchten, wo die moderne Kultur, Technik, Habgier und Hetze noch eine friedliche Stätte weit vom Lärm, Gewühl, Rauch und Staub der Städte übriggelassen hat. (um 1872)
Ludwig Purtscheller
Zur Energie des Handelns gehört auch die Energie des Entsagens.
Im Hochgebirge gibt es nicht nur Dinge, die man nicht machen kann, sondern auch solche, die man nicht machen soll.
Ludwig van Beethoven
Hier habe ich die Szene am Bach geschrieben, und die Goldammern da oben, die Wachteln, Nachtigallen und Kuckucke haben ringsum mitkomponiert. (Gemeint ist der Grüngürtel um Wien, in dem sich L. v. Beethoven gerne aufgehalten hat)
Luis Trenker

Du sollst jede Bergfahrt mit Kopf und Hand sorgfältig vorbereiten, einerlei, ob du allein, mit Freunden oder mit Führern gehst. Ein Unwissender oder Hilfloser am Gängelband einer alpinen Kindsmagd ist in den Bergen eine jämmerliche Gestalt. Dein geistiges Rüstzeug sei ebenso vollkommen wie deine alpine Ausrüstung. Du sollst dir deinen alpinen Magen nicht überladen und nicht nur von Kaviar und Austern leben wollen. Dein bergsteigerisches Ideal soll es sein, auf einem Vorbergsmugel mit der gleichen Freude Bergsonntag feiern zu können, mit der du das nächste Mal die schwerste Felswand angehst.
(2. Gebot seiner 10 Bergsteigergebote aus den 30er-Jahren)

Du sollst in den Bergen deine Erziehung und Bildung nicht vergessen. Du sollst dein Seil und die Steigeisen nicht als Aushängeschild deiner Zunft betrachten. Du sollst mit deinem Gerät, Ski, Pickel, Eisen nicht deines nächsten Augen und Kleider bedrohen und auch nicht mit überlautem Geschwätz und Gelächter seine Ohren vergewaltigen.
(3. Gebot seiner 10 Bergsteigergebote aus den 30er-Jahren)

Du sollst die Berge nicht durch Rekordsucht entweihen, du sollst ihre Seele suchen!
(10. Gebot seiner 10 Bergsteigergebote)
Lutz Chicken
Dieser Kraftquell Berg liegt wohl den Heiligtümern und Kultstätten Berg seit uralten Zeiten zugrunde. Die Genugtuung über das mit Mühe und Anstrengung erreichte Ziel schenkt Bereitschaft zu Initiative und Engagement im Alltag, was wiederum die Mobilität und geistige Regsamkeit zu erhöhen vermag.
Magda Bentrup
Lass dich nicht gehen, geh selbst!
Mahatma Gandhi
Was macht es schon, wenn man uns für Träumer hält?
Manfred Hausmann
Ich brauche kein tägliches Brot, aber dies brauche ich: Wandern an Flüssen hin, durch säuerliches Gras, durch Heidekraut, durch dunstige Nächte, mich verlieren in Wäldern und großen Wiesen, oh in Wiesen auch, mittags in der honigsüßen Hitze, in mannshohen Ginsterwäldern, langsam wandern, dahintreiben, unterwegs sein.
Manfred Poisel
Der Monat November ist die blütenreichste Zeit des ganzen Jahres: Nirgendwann sonst brechen so viele NeuRosen aus.
Manfred Rommel
Das wichtigste Mittel, um den richtigen Weg zu finden, ist, den falschen zu vermeiden.
Marcel Proust
Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern mit neuen Augen zu sehen.
Mark Twain

Ein Mensch, der einem Gletscher Gesellschaft leistet, erhält allmählich das Gefühl, dass er unbedeutend ist.

***

In zwanzig Jahren wirst du eher darüber enttäuscht sein, was du nicht gemacht hast, als was du gemacht hast. Hole den Anker ein und segle hinaus dem sicheren Haften. Erforsche, träume, entdecke.

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Das Geheimnis des Vorwärtskommens besteht darin, den ersten Schritt zu tun.

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Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.

Markus Schlagnitweit
Priester

Gehen ist eine Therapie für Leib und Seele. Bei Kummer jeglicher Art, vor schweren Entscheidungen oder unangenehmen Aufgaben. /.../ Gehen beruhigt. Gehen richtet ins Lot. Gehen erdet.
Michaela Wingert
Nike-Chefin und Kletterin
Ohne Risiko komme ich nicht weiter - nicht am Berg und nicht im Büro.
Nicolas O' Connell
Was Bergsteiger antreibt, ist kein Todeswunsch, sondern die Gier nach Leben. Nach einem erfüllten, intensiven, kompromisslosen Leben. Niemals zuvor habe ich Menschen getroffen, die lebendiger waren - körperlich, emotional, intellektuell, spirituell.
Octavio Paz
Dort, wo die Grenzen enden,
die Wege sich vermischen.
Wo das Schweigen anfängt.
Dort dringe ich langsam vor
und bevölkere die Nacht mit Sternen,
mit Worten, mit dem Atem
eines fernen Wassers,
das mich erwartet,
wo die Frühe beginnt.
Oliver Wendell Holmes
Was hinter uns und was vor uns liegt, sind winzige Kleinigkeiten im Vergleich zu dem, was in uns liegt.
Oscar Wilde
Denken ist wundervoll, aber noch wundervoller ist das Erlebnis.
Oswald Oelz
So genieße ich weiterhin jeden Tag, an dem ich einen Griff ertaste, die Sonne im Nacken brennt, der Durst wächst, der feuchte Schnee durchnässt oder zwei Lämmer zur Welt kommen.

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Das Glück der letzten Schritte auf einen Gipfel, den man sich jahrelang gewünscht hat, ist nicht beschreibbar.

Paul Fournel
Wer auf sein Rad steigt, ergreift von der Landschaft Besitz.
Paul Wegener
Erfahrung ist die Summe der Dummheiten, die man machen durfte, ohne sich den Hals zu brechen.
Pauli Wertheimer
Haut's an abi bei dem Sport, geht er trotzdem not net fort, hat er auch ein Loch im Hirn.
Jede Wochen a paar Tote, ja so ist's am Peilstein Mode, so was kann uns net genieren
... (aus dem Peilstein-Lied)
Peter Habeler
Die Berge sind nicht nur Herausforderung für mich. Sie sind auch ein Ruhepunkt. Sobald ich unterwegs bin, wird der Kopf frei. Ich gehe auf einen Gipfel, und wenn ich wieder herunterkomme, bin ich ein anderer Mensch.

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Langes Gehen, ausgedehntes Wandern – das ist Balsam für Seele und Körper. Am Berg fühle ich Kraft und Wärme.

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Für mich strahlt so ein Gipfel wahnsinnig viel Kraft aus. Jeder Berg hat Inhalt, hat eine Seele. Gehen, sich bewegen, auf einen Berg steigen und wieder absteigen - das ist eine Parallele zum Leben. So gesehen, hat der Berg große Symbolkraft und Bedeutung.

Peter Handke
Nur im Gehen öffnen sich die Räume und tanzen die Zwischenräume ... Nur der Geher holt sich ein und kommt zu sich. Nur was der Geher denkt, gilt.
Peter Müller
Pilgern heißt, wach sein für die Chancen des Augeblicks:
Ganz bei mir,
offen für den Weg,
unterwegs zum Ziel.
Peter Rosegger
Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel braucht.

Wenn ich durch meine heimatliche Gegenden wandere, werde ich ganz ich. Da fühle ich eine ungelöste Einheit zwischen mir und den Bergen, Matten, Wäldern und Bächen, die um mich sind.
Phil Bosmans
Wenn das Leben kracht,
ist Humor ein guter Stoßdämpfer.
Philippe Valéry
Trotz aller Schmerzen in der Welt, trotz unterschiedlicher Nationen und politischer Ideologien, Völker und Ethnien, Religionen, Sprachen und Kulturen sind wir letztlich nicht so weit voneinander entfernt, wie manche uns glauben machen wollen.

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