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Goger

Hans Goger

Ein Leben für das Abenteuer

Alaska & Lappland


2016, Schall-Verlag (http://schall-verlag.at/), 304 Seiten, ISBN: 978-3-900533-84-7

Verlagsinformation

Ermutigt durch den Erfolg seines ersten Buches "Einsame Wildnis – eisige Gipfel" entstand in einer mehrjährigen Schaffensphase das vorliegende Werk. Darin begibt sich Hans Goger auf eine Zeitreise durch sein aufregendes Abenteurerleben, das ihn neben den hohen Gipfeln der Weltberge vorwiegend in Länder des Nordens führte. So erzählt der Autor von einer mit viel Glück und Zähigkeit überlebten Solodurchquerung Alaskas, von einer Wintertour an der Eismeerküste, und von einer Schneeschuhwanderung im Norden des Denali-Nationalparks. Erst spät entdeckte der Globetrotter Skandinavien, wobei er mittlerweile alle Jahreszeiten in dieser subarktischen, wildromantischen Gegend erlebte. Die vorliegenden sieben Kapitel führen die Leserschaft von den rauen Bergwäldern Nordalaskas über die klirrend kalten Tundren am Arktischen Ozean bis hin zu den lieblichen Hochflächen Lapplands. Dabei erlaubt der Autor einen tiefen Blick in sein Seelenleben und lässt teilhaben an seinem "Leben für das Abenteuer".
Kommentar

Lebensabenteuer als Leseabenteuer

Gefragt, was ihn in die Einsamkeit der Wildnis treibt, antwortete Hans Goger dem LAND DER BERGE-MAGAZIN: "Mich lockt die Natur, die Freiheit und das einfache Leben. Wir fischen, jagen, richten uns das Lagerfeuer und das Essen selbst her. Diese spartanische Lebensweise liebe ich." Bewundernswert: Goger schafft es immer wieder, sich kurzfristig von aller zivilisatorischer Vernetzung zu lösen und loszumaschieren, um sich mit Haut und Haar auf naturwilde Abenteuer einzulassen –, und nach etlichen Wochen wieder in seinen Alltag zurückzukehren und für die nächste Reise zu leben. Mit jeder Zeile ruft uns Goger damit zu: Das wahre Abenteuer gibt es noch! Es ist möglich! – Das macht Mut, es ihm gleichzutun und zumindest die Abenteuer im nächsten Wald oder am nächsten Berg zu suchen.
Hans Goger darf man ruhig als eine Mischung aus modernem Jack London und Herbert Tichy bezeichnen, die es ihrerseits famos verstanden haben, ihre Abenteuer in den Wildnisgebieten unserer Welt in spannende und mitreißende Worte zu fassen. Auch mit Gogers Abenteuern lebt man mit, fiebert mit, wenn er es etwa mit Bären, Wölfen und anderen wilden Tieren zu tun bekommt, und man zittert mit ihm mit, wenn er reißende Flüsse durchquert und mit Schneeschuhen durch die Eiswüsten Lapplands stapft. Auch schmunzeln darf man, wenn er mit charmantem Witz etwa von den Mühen des Fischens oder den Begegnungen mit "menschlichen Urviechern" erzählt. Wie Tichy bleibt aber auch Goger kein weltabgewandter Naturfreak, sondern sucht die Begegnung, ja die Freundschaft mit den Bewohnern seiner Sehnsuchtsorte, was den Berichten einen zusätzlichen Reiz verleiht.
Beiden ist auch die grenzenlose Leidenschaft für das intensive (Er-)Leben eigen. Jedes Wort und jedes Bild sprüht vor Begeisterung.
Obwohl Goger manchmal von "Points of no return" spricht, ist er kein risikoverliebter Hasardeur. Pathos und Heldengehabe wird man in seinen Büchern – Gott sei Dank! – nicht finden. Denn Hans Goger erzählt frei nach Goethes Faust: Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein. Wo Goger draufsteht, ist ein Mensch drin, der bloß das Abenteuer, die pure Natur und das pure Leben sucht. Fazit: Lesen, sich packen lassen und Gogers Lebensabenteuer zum Leseabenteuer werden lassen.

Der Autor

Hans Goger, geboren 1965 im Südburgenland, ist Buchautor, medizinischer Masseur in Bad Tatzmannsdorf und Abenteurer. Als Orientierungsläufer wurde er Vize-Staatsmeister im Einzellauf und Dritter im Staffelbewerb. Zwischen 1997 und 2009 bestieg er den Cho Oyu, die Shisha Pangma, den Mt. Everest und den Nanga Parbat über die bisher nicht wiederholte Route über den Nordwest-Pfeiler gemeinsam mit Gerfried Göschl.
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