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Mountainbiken rund um Wien

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Thurntaler Höhenwanderung

Marchkinkele - Thurntaler

2545m, Villgrater Berge

In Gipfelnähe des Marchkinkele

Intro

Das Marchkinkele, der südlichste Gipfel der Villgrater Berge, ist ein kleiner, eher unbedeutender Skigipfel, der sich aus dem schroffen Bergkamm westlich des Gumriauls kaum heraushebt. Am leichtesten und objektiv sichersten stellt sich der Aufstieg von Innervillgraten durch das Oberhofertal dar.
Wir wählen jedoch die Route von Kalkstein durch das steile, von tiefen Gräben durchzogene und bisweilen von Lawinen bedrohte Marchental. Sanfte, tiefverschneite Almen und Hochtäler wechseln mit schroffen Felsmassiven mit ab, unverspurte Hänge und Bergkämme laden zum ultimativen Tourengenuss ein.
Weil wir vom Aufstieg zum Marchkinkele noch nicht genug haben, ziehen wir über dessen Kamm weiter über Gumriaul, Hochrast und Thurntaler, eine schier endlose Sonnenterrasse ...


Aufstieg

Kalkstein (1639m) - Alfer Alm - Gisser Törl - Marchkinkele (2545m)

HM ca. 1000m / GZ 2,5-3 Stunden

Aus dem Marchtal der Sonne entgegen ...

Kalkstein, unseren Ausgangspunkt, kennen wir schon von der Tour auf Geil und Kreuzspitze. Heute aber Richtung Alfer Alm bis zu Punkt 1737, der Abzweigung zum Gaishörndl. Einen Bachgraben entlang durch das teils enge, teils weiter werdende, aber auf jeden Fall etwas lawinöse Marchental, bis es aufsteilt. Achtung! Da manch steilere Hänge gequert werden, darf die Schneebrettgefahr nicht vergessen werden! Nun über Mulden und zuletzt steil zum Einschnitt im südlich verlaufenden Grat: das Gisser Törl südwestlich es Gannekofels. Hier werden erstmals sowohl das Marchkinkele als auch die westlichen Ausläufer der Villgrater Berge sichtbar.
Zuletzt über den breiten Südwestkamm und in weitem Bogen (manchmal stark überwächtet oder verblasen) zum Gipfel. Bei guten Verhältnissen kann man per Ski bis zum einbetonierten Grenzstein aufsteigen.
Prachtvolle Panoramaschau, vornehmlich in die Sextener Dolomiten.


Überschreitung und Abfahrt

Marchkinkele - Gumriaul (2526m) - Hochrast - Astattsattel - Thurntaler (2407m) - Außervillgraten

HM 140m / GZ 2,5 Stunden

Schatten am Kamm ...

Nun entweder anspruchsvoll den Aufstiegsweg abgefahren (vom Grat her sehr steil!) oder weiter über den Kamm über den Gumriaul (2526m) und mehr oder weniger "luschtig" über abgeblasene Hochflächen oder Sättel wie den Astattsattel zwischen Hochrast (2436m) und Thurntaler. Sonnenanbeter werden auf dieser herrlich weiten Sonnenterrasse bestens bedient! Über einen Gratrücken gelangen wir auf den Thurntaler (2407m), einen ausgezeichneten Aussichtsberg. Eine Tour für's Auge, wo es auf das stete, rythmische Gehen ankommt. Da stört es auch nicht, wenn man über windverblasene "nackerte" Südhänge muss und der "Schnee" grasgrün wird, schließlich warten ja noch die Pisten vom Thurntaler nach Außenvillgraten hinunter, wo die Ski wieder das Fahren lernen (30 Minuten).

Schneelos zwischen Gumriaul und Thurntaler
Grüner Schnee, Pulvergras ...

Schwierigkeiten/Lawinen:

Unser Weg ...
  • Kritisch ist allein das Marchental. Hier ist auf Schneebrettgefahr zu achten, da mitunter recht steile Hänge gequert werden.
  • Vorsicht auch auf Grundlawinen bei starker Sonneneinstrahlung.
  • Wächten am Gipfel und Kamm möglich!
  • Die nicht markierte Höhenwanderung verlangt absolute Ortskenntnis. Besonders am Kammverlauf zwischen Marchkinkele und Thurntaler Spitze kann es bei schlechten Sichtverhältnissen zu Problemen kommen.

Lawinenwarndienst >>>

Beste Jahreszeit: Die Tour ist über den gesamten Winter möglich
Gesamtgehzeit: 5-6 Stunden
Höhenmeter: ca. 1150m
Kinder: Ab 17
Ausrüstung: Pack-Checkliste >>> (Harscheisen nicht vergessen!)
Einkehrmöglichkeit: Keine
Karten: Sehr gutes Kartenmaterial mit Skitourenführer für die gesamte Region gibt es bei den lokalen Fremdenverkehrsverbänden: "Villgraten Tal - Ski- Touren Führer", "Ferienregion Hochpustertal" - Landkarte 1:50.000 inkl. Routenbeschreibungen; Freytag & Berndt, WKS 3 "Pustertal/Bruneck/drei Zinnen" und WK 182 "Lienzer Dolomiten"
Internet-Adressen: