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Mountainbiken rund um Wien

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Eine Tour für alle Felle

Hochanger

Hochschwabgebiet, 1682 m, 3/2004

Text/Bilder: Thomas Rambauske

Intro

Der Hochanger bei Seewiesen im Hochschwabgebiet geht eigentlich immer, eine Tour sozusagen für alle Fälle und Felle - ob bei schlechtem Wetter, nach Neuschneefällen im Hochwinter oder zwischen den Jahreszeiten. Die Lawinengefahr ist gleich Null, die wenig steile Anlage der Mugeln eignet sich zudem auch für Skitouren-Anfänger oder Schneeschuhgeher.

Aufstieg

Seebergalm (1147 m) - Lappental - Göriacher Alm (1429 m) - Hochanger (1682 m)

HU ca. 540 m / GZ 1,5-2 Stunden

Ausgangspunkt ist die Talstation des Skiliftes auf der Seebergalm einen Kilometer unterhalb des Seebergsattels.
Gemächlich und äußerst reizvoll durch das stille Lappental, von der Talstation eines Materialaufzuges weg etwas steiler in Serpentinen zu den Hütten der Göriacher Alm (1429 m). Von dort über den fast baumfreien Nordrücken zum 1985 errichteten Gipfelkreuz des Hochanger, 1682 m. Der Gipfel ragt nur wenig über die Waldgrenze hinaus, weshalb sich der Hochanger auch für Schlechtwetterphasen eignet. Trotzdem reicht der Rundblick von den Aflenzer Staritzen bis zum Hochschwabgipfel, von der Veitsch, der Rax, den Felsabstürzen der Tonion bis zu den Gipfeln der Rottenmanner Tauern.

Unweit des Gipfelkreuzes erinnert ein Marterl an den tragischen September 1953, als eine 66-jährige Frau hier zusammen mit ihrem 6 Jahre alten Enkerl verunglückte.

Abfahrt

Hochanger - Karlkögerl (1521 m) - Lappental - Seebergalm

1 Stunde

Vom Gipfel über den breiten Westrücken des Hochanger ein Stück abwärts bis zur kurzen Latschenzone, dann nördlich in eine immer breiter werdende Mulde hinab zu einem Sattel. Von dort aufgestiegen zum Hochstand des Karlkögerls (1521 m) und links hinunter durch lichten Buchenwald abgefahren, bis man auf die Aufstiegsspur im Lappental trifft. Dieser entlang bis zum Ausgangspunkt auf der Seebergalm.

Diese Abfahrt lohnt allerdings nur bei guten und reichhaltigen Schneeverhältnissen. Ansonsten wie Aufstieg.

Variante: Den Aufstiegsweg retour über den Nordrücken, kurz vor der Göriacher Alm aber links durch den bewaldeten Graben direkt zur Aufstiegs-Forststraße. Von dort wie gehabt heimwärts.


Schwierigkeiten:
Keine
Lawinengefahr: Keine
Höhenmeter: Etwa 540 m
Gesamtgehzeit: ca. 2-2,5 Stunden
Beste Jahreszeit: Hochwinter
Kinder: Ab 13
Einkehr: Unterwegs keiner; am Ausgangspunkt der Ghf. Seebergalm
Ausrüstung: Pack-Checkliste >>>
Einkehrmöglichkeiten:

Keine

Karte: Freytag & berndt, WK 041 "Hochschwab-Veitschalpe-Eisenerz"